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Burg Frankenstein liegt am Rand des nördlichen Odenwalds mit weitem Blick in die Rheinebene. Wir gehören zur Gemeinde Mühltal, Ortsteil Nieder-Beerbach.

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Eine romatische Geschichte

Burg Frankenstein in Mühltal

Vorbei, vergessen Adieu!
Eine der ältesten und reizvollsten Straßen in Mühltal fristet ein trauriges und namenloses Dasein als Aschenputtel der Gemeinde Mühltal.

Es begab sich aber zu der Zeit als alle Straßen, Wege und Pfade in der Gemeinde Mühltal zum Rathaus sollen kommen um sich zur Zählung und Namensgebung zu versammeln. In das ganze Land wurde die Botschaft von eiligen und tüchtigen Boten getragen, auf dass ein jeder Mann sich tunlichst bemüßige seine Straßen, Wege und Pfade beim großen Zahlenfürst im Haus des weisen Rates anzuzeigen. Nicht nur die Prachtstraßen, die sonntags zum flanieren einladen, sondern auch die Um-und Schleichwege, die Schneisen im Wald, wie die Pfade hinter Gassen.

Und sie alle haben sich auf die weite, beschwerliche Reise gemacht, sind gekommen um sich zählen, messen und taufen zu lassen. Mit stolz geschwellter Brust drängten sie sich an die große Pforte und ein Jeder wollte als Erster und Wichtigster den schönsten und klangvollsten Namen bekommen.

Nur einer ward vergessen, der sich ruhig und bescheiden, im Bewusstsein einer großartigen Geschichte von vieltausend Jahren in melancholisches Eremitentum zurückgezogen hat.

Der Weg zur Burg Frankenstein.

Niemand kann uns heute sagen, warum er keinen Namen trägt. Sein Vetter der Herrenweg schaut stolz auf Ihn herab.
Ja, man mag es nicht aussprechen, einen Bastard hat er oft ihn genannt, von zweifelhafter Herkunft. Bevölkert nur von Gesindel, Wilddieben, Waldfrevlern und nicht zuletzt von Leichenfledderern an der verfallenden Burg Frankenstein.

Doch auch hier gehen die Meinungen zu diesen Taten weit auseinander. Während die Einen schnell ein Urteil fällen, geben die Anderen zu Bedenken: Die Not war oft der einzig Gast am Tisch der einfachen Leute und die Sorge um das Bestehen der Familie mit den zahlreichen Kindern trieb die Menschen in den Wald um seine Früchte zu ernten.

Hörte man die Leute auch raunen: Wir holen uns nur die Steine wieder zurück, die unsere Vorfahren in schwerster Fronarbeit auf den Frankenstein schleppen mussten.
Nun wäre es an der Zeit diesem dunklen Treiben ein Ende zu bereiten und der schönen neuen Straße einen würdigen Namen zu geben.


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